DRK Presseinformationen https://www.rhk.drk.de de DRK Wed, 20 Jan 2021 21:51:23 +0100 Wed, 20 Jan 2021 21:51:23 +0100 TYPO3 EXT:news news-233 Tue, 15 Dec 2020 08:28:47 +0100 DRK dankt für Präsente zum Fest https://www.rhk.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-dankt-fuer-praesente-zum-fest.html Über eine schöne Geste in besonderen Zeiten freut sich der DRK-Kreisverband Rhein-Hunsrück „Wir haben für unsere nahezu 400 Patienten und Gäste der Sozialstation und Tagespflege eine großzügige Spende als Weihnachtspräsente von der Firma Sebapharma GmbH & Co. KG aus Boppard erhalten“, berichtet Kreisgeschäftsführer Martin Maser und dankt dem Unternehmen für sein Engagement. Im Bild sind Wilma Prell (Pflegedienstleitung, re.), Olga Hubert (stellvertretende Pflegedienstleitung), Anke Fölsch und Natalia Henrich vom Team der DRK-Sozialstation.

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news-232 Thu, 10 Dec 2020 16:12:01 +0100 Lehrvideos für junge Sanitäter https://www.rhk.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/lehrvideos-fuer-junge-sanitaeter.html Auch in diesem Jahr unterstützt die Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG vor Weihnachten wieder den Nachwuchs im Deutschen Roten Kreuz. Manfred Morschhäuser, Leiter der Filiale Emmelshausen, überreichte dieser Tage einen Spendenscheck in Höhe von 1500 Euro an das Jugendrotkreuz im Rhein-Hunsrück-Kreis. Genauer gesagt, die zweckgebundene Spende ist für den Schulsanitätsdienst bestimmt. Das kommt nicht von ungefähr, schließlich hat der Schulsanitätsdienst seine Wurzeln in Emmelshausen; engagierte Mädchen und Jungen der IGS waren seinerzeit die Vorreiter für das Projekt, das viele Schulen im Kreisgebiet nicht mehr missen möchten.

„An der IGS Emmelshausen hat alles begonnen“, schildert Tatjana Jenke, die zusammen mit ihrer Schwester Manuela Föhr beim DRK-Kreisverband den Schulsanitätsdienst leitet. Der Verwendungszweck steht natürlich schon fest. Seit Beginn der Corona-Pandemie setzt der Schulsanitätsdienst auf sogenannte virtuelle Klassenräume. Mit der großzügigen Spende der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG soll nun technische Ausrüstung angeschafft werden, um selbst Lehrvideos für Erste Hilfe und Co. fertigen zu können. Auch wenn sich die Schulsanitäter inzwischen wieder in Präsenzunterricht – natürlich nach den gültigen Hygiene-Vorgaben – fort- und weiterbilden, bleibt das virtuelle Klassenzimmer unabdingbar. „Viele praktische Maßnahmen können wir derzeit leider nicht üben, daher sind entsprechende Lehrvideos eine wertvolle Alternative“, betont Tatjana Jenke.

Manfred Morschhäuser liegt nach eigenem Bekunden das Thema Jugendarbeit sehr am Herzen. DRK-Kreisgeschäftsführer Martin Maser dankt der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG für die langjährige großzügige Unterstützung. Beim Schulsanitätsdienst, ein Bereich des Jugendrotkreuzes, machen kreisweit aktuell um die 140 junge Menschen aus zehn Schulen mit.

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news-231 Tue, 17 Nov 2020 08:21:45 +0100 "Großes Plus in der Notfallversorgung" https://www.rhk.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/grosses-plus-in-der-notfallversorgung.html DRK erweitert Vorhaltung im Rhein-Hunsrück-Kreis deutlich "Ein großes Plus in der Notfallversorgung der Bevölkerung“, betonen DRK-Kreisgeschäftsführer Martin Maser und Torsten Frenzel, Leiter Rettungsdienst, mit Blick auf die jetzt mit der Rettungsdienstbehörde in Bad Kreuznach abgestimmte Vorhalteerweiterung für den Rettungsdienst und den qualifizierten Krankentransport. Zum 1. November konnte das Deutsche Rote Kreuz damit seine Vorhaltung im Rhein-Hunsrück-Kreis deutlich ausdehnen.

Konkret geht es um zwei Einsatzfahrzeuge, die mit Beginn der Corona-Pandemie an den Standort Rheinböllen ausgelagert wurden. Denn um das Infektionsrisiko der Einsatzkräfte zu minimieren, setzt man auf eine Entzerrung des Personals. Daher wurden Mitte März auf der neuen Behelfswache in Rheinböllen ein Rettungswagen und ein Krankentransportwagen, die bisher im Rettungszentrum Simmern standen, stationiert. Und zwar in den Räumlichkeiten des dortigen DRK-Ortsvereins.

Die aktuelle Vorhalteerweiterung sieht vor, dass der Rettungswagen ab sofort von Montag bis Samstag sowie an Werkfeiertagen in der Zeit von 7 bis 19 Uhr besetzt ist – statt wie bisher von Montag bis Freitag im Tagdienst. Außerdem steht beim DRK im Rhein-Hunsrück-Kreis nun auch nachts ein Krankentransportwagen zur Verfügung. Die Nachtschicht ist von Montag bis Freitag von 18 bis 6 Uhr im Einsatz, wenn die Tagschicht (9 bis 18 Uhr) ihren Dienst beendet hat.

Rettungsdienstleiter Torsten Frenzel sieht in der Behelfswache Rheinböllen einen wichtigen strategischen Baustein: „Es geht darum, Infektionsketten zu unterbrechen und die Ansteckungsgefahr der Mitarbeitenden untereinander zu verringern.“ Rheinböllen liegt verkehrsgünstig an A 61 und B 50. Ein Vorteil ist auch, dass die Rettungsmittel bei Notfällen in Rheinböllen und Umland gegenüber einer Anfahrt von Simmern aus oftmals schneller am Einsatzort sind. DRK-Kreisgeschäftsführer Martin Maser ist dem Ortsverein Rheinböllen sehr dankbar, dass der Rettungsdienst die Räumlichkeiten nutzen kann. „Wir haben hier ideale Bedingungen und engagierte ehrenamtliche Mitstreiter.“

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news-229 Sat, 19 Sep 2020 20:30:11 +0200 Vier Jahrzehnte für DRK im Einsatz https://www.rhk.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/vier-jahrzehnte-fuer-drk-im-einsatz.html Besonderes Dienstjubiläum Seit 40 Jahren ist Walter Hilgert beim DRK-Kreisverband Rhein-Hunsrück im Rettungsdienst und qualifizierten Krankentransport beschäftigt. Dazu gratulierten unlängst im Rettungszentrum Simmern Kreisgeschäftsführer Martin Maser und Torsten Frenzel, Leiter Rettungsdienst, und wünschten dem Jubilar auch für die Zukunft alles erdenklich Gute. Der langjährige Rettungsassistent sei aufgrund seines Fachwissens, seiner Erfahrung und Empathie bei Kollegen und Patienten gleichermaßen sehr geschätzt, machte der Geschäftsführer deutlich. „Für viele junge Mitarbeiter ist er ein Vorbild.“ Walter Hilgert ist den Menschen in der Region ein Begriff, ein „Urgestein des DRK“ im besten Sinn. Der DRK-Kreisverband ist dem Jubilar für sein langjähriges Engagement im Dienst der Menschlichkeit zu großem Dank verpflichtet.

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news-228 Wed, 16 Sep 2020 11:56:03 +0200 Retten ist Teamarbeit https://www.rhk.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/retten-ist-teamarbeit.html Drei junge Menschen haben im September beim DRK-Kreisverband Rhein-Hunsrück ihre Ausbildung zum Beruf des Notfallsanitäters begonnen. Um den Verband, seine Einrichtungen (etwa Sozialstation und Tagespflege) wie auch den Rettungsdienstbereich kennenzulernen, gab es eine Einführungswoche. Dazu begrüßte Kreisgeschäftsführer Martin Maser die neuen Auszubildenden Emily Bender und Jan Philipp Bemmerlein (beide absolvierten zuvor bereits ein FSJ) sowie Tim Henrichs und wünschte ihnen viel Erfolg für die kommenden drei Jahre.

Die drei Notfallsanitäter in spe absolvieren den praktischen Teil ihrer Ausbildung – neben Schulblöcken beim Bildungsinstitut des DRK-Landesverbands Rheinland-Pfalz und Klinikpraktika – auf den Rettungswachen in Simmern, Kastellaun und Büchenbeuren. „Ein zukunftsorientierter Beruf“, betonten Torsten Frenzel (Leiter Rettungsdienst) und seine Stellvertreterin Kerstin Bauer mit Blick auf die guten Perspektiven im Rettungsdienst. Auf dem Programm der informativen und kurzweiligen Einführungswoche mit den Praxisanleitern Felix Michel, Patrick Silz, Anne Beissel und Eckhard Beck standen unter anderem eine Fahreinweisung auf dem Rettungswagen und das Thema Qualitätsmanagement. Da Rettungsdienst vor allem Teamarbeit bedeutet, bot sich ein Besuch des Kletterparcours Mosel Adventure Forest in Traben-Trarbach als gelungener Abschluss an.

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news-227 Thu, 16 Jul 2020 21:02:58 +0200 Auffällige Farben und mehr Platz https://www.rhk.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/auffaellige-farben-und-mehr-platz.html DRK stellt neues Notarzteinsatzfahrzeug am Standort Simmern in Dienst Der DRK-Kreisverband Rhein-Hunsrück investiert weiter in moderne Einsatzfahrzeuge und Ausstattung. Dieser Tage wurde am Standort Simmern ein neues Notarzteinsatzfahrzeug, kurz NEF, in Dienst gestellt. Beim Ortstermin im Rettungszentrum informierte sich DRK-Kreisvorsitzender und Landrat Dr. Marlon Bröhr. Mit dem Mercedes-Benz Vito Tourer 119 CDI vollziehe man gleichsam einen Paradigmenwechsel, machte Torsten Frenzel, Leiter Rettungsdienst, deutlich. Und zwar vom SUV hin zum Van. Letzterer habe einen entscheidenden Vorteil, nämlich mehr Platz.

Das neue NEF verfügt über Automatikgetriebe und Allradantrieb. Es ist 24 Stunden am Tag besetzt, sieben Tage die Woche. Für noch mehr Sicherheit sorgt die auffällige Beklebung in Leuchtrot und Leuchtgelb sowie mit reflektierenden Streifen. „So wird das Notarzteinsatzfahrzeug frühzeitig wahrgenommen“, so Frenzel. Und das Plus an Platz bedeutet auch, dass ein Notfallsanitäter-Azubi beziehungsweise Arzt in Ausbildung einfacher mitgenommen werden kann als im Vorgängerfahrzeug. Das Schranksystem ist übersichtlich, es gibt Platzreserven für weitere Ausrüstung in der Zukunft. An einem kleinen Tisch lässt sich die Dokumentation angenehm erledigen.

Das 190 PS starke Notarzteinsatzfahrzeug ist mit modernen Kommunikationsmitteln ausgestattet: An Bord sind Telefon, Digitalfunk sowie Navigationsgerät. Die Einsatzübermittlung erfolgt elektronisch, die Rettungsdienstler erhalten alle notwendigen Informationen, etwa Einsatzort und Einsatzgrund, bei Alarmierung auf ein Display im Cockpit gesendet. Der Ausbau nach Rheinland-Pfalz-Vorgaben erfolgte durch das Unternehmen System Strobel (Aalen). Neben der umfangreichen Ausrüstung für Notfalleinsätze – etwa ein 12-Kanal-EKG-Gerät mit Telemetrie, Kühlbox für Medikamente und ein modernes Beatmungsgerät – ist ein medizinisches Tablet an Bord. Es dient der digitalen Einsatzdokumentation.

Die Modernisierung des Fuhrparks ist laut DRK-Kreisgeschäftsführer Martin Maser eine ständige Aufgabe. Dabei hat er das weiterhin hohe Einsatzaufkommen in Rettungsdienst und qualifiziertem Krankentransport im Blick. Man sei froh, die Investitionen in Fahrzeuge und Technik fortsetzen zu können.Im Jahr 2019 haben die Einsatzfahrzeuge des DRK-Kreisverbands Rhein-Hunsrück im Rettungsdienst und qualifizierten Krankentransport 19.414 Einsätze absolviert und legten dabei 831.250 Kilometer zurück. Das Deutsche Rote Kreuz betreibt im Kreisgebiet Wachen an den Standorten Büchenbeuren, Boppard, Emmelshausen, Kastellaun, Oberwesel und Simmern.

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news-226 Wed, 15 Jul 2020 21:04:51 +0200 Mehr Platz und kurze Wege https://www.rhk.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/mehr-platz-und-kurze-wege.html Kreisgeschäftsstelle nun im Komplex Poststraße 2 zuhause Die Kartons sind ausgepackt, der Umzug ist abgeschlossen und das Tagesgeschäft läuft wie gewohnt weiter: Die Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbands befindet sich künftig im ersten Stock des Komplexes Poststraße 2 in Simmern. Jetzt stattete Landrat Dr. Marlon Bröhr, Vorsitzender des DRK-Kreisverbands, den Mitarbeitenden und den neuen Räumlichkeiten einen Informationsbesuch ab – und zeigte sich dabei sehr angetan von den zeitgemäßeren Arbeitsbedingungen der Rotkreuzler. Sie haben in ihrem neuen Domizil deutlich mehr Platz als zuvor in der Holzbacher Straße 1.

Vom Umzug der Geschäftsstelle verspricht sich Kreisgeschäftsführer Martin Maser auch einige Synergieeffekte durch kurze Wege. Rückblick: Vor rund 15 Jahren hatte das Rote Kreuz bereits das ehemalige Simmerner Postgebäude an der Poststraße erworben und in den Folgejahren sukzessive umgebaut, modernisiert und saniert. 2007 erfolgte dann der Umzug der DRK-Sozialstation. Nach der Devise „alles unter einem Dach“ gehören zum Angebot außerdem Tagespflege, Hausnotruf, Fahrdienst für Menschen mit Behinderung und Menü-Service. Auch der Pflegestützpunkt ist in dem Komplex beheimatet. Ebenso das  Betreuungsbüro für das Betreute Wohnen in der „Seniorenresidenz am Schloss“, die sich in direkter Nachbarschaft befindet. Mit dem aktuellen Umzug in die Poststraße sei die DRK-Geschäftsstelle gleichsam „zuhause angekommen“, meinte Vorsitzender Dr. Marlon Bröhr treffend beim Ortstermin.

Im alten Verwaltungsgebäude an der Holzbacher Straße bleiben weiterhin zwei Abteilungen: die Breitenausbildung sowie die Koordinierungsstelle Flüchtlingshilfe.

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news-225 Mon, 06 Jul 2020 20:27:51 +0200 Hilfe zur Selbsthilfe https://www.rhk.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/hilfe-zur-selbsthilfe.html Mund-Nasen-Masken für Koordinierungsstelle Flüchtlingshilfe genäht Von der Knappheit an Bandgummi waren in den vergangenen Wochen auch die Damen betroffen, die für die Koordinierungsstelle Flüchtlingshilfe des DRK-Kreisverbands Rhein-Hunsrück Mund-Nasen-Masken nähten. Leider konnte der Wunsch nach Nachschub nicht immer sofort erfüllt werden, denn herkömmlicher Hosengummi war wegen Corona plötzlich ein hohes Gut und möglicherweise nicht nur kreisweit vergriffen. So freute man sich umso mehr über den Anruf aus der Kreisverwaltung, die eine „Gummispende“ gerecht zu verteilen hatte. Diese kam gerade rechtzeitig, denn nun konnten die Frauen ihre Werke wieder tragereif fertigen.

Zunächst war die Aktion darauf ausgelegt, dass Geflüchtete sich selbst und ihre Familien mit den mittlerweile zur Pflicht gewordenen Masken versorgen. Getreu dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ wurden den Nähwilligen per Post Pakete zugestellt, die alles enthielten, was es zu Fertigung der Masken braucht. Von der Schere über den Faden, den Nadeln, dem Draht und einem Maßband bis hin zur Anleitung und Schokolade als Nervennahrung beim Nähen war alles enthalten. Insbesondere aber der Stoff aus der hauseigenen Kleiderkammer. Dieser wurde sorgsam ausgewählt und, bevor er in verschiedene Haushalte verschickt wurde, in der vom Roten Kreuz angeschafften Waschmaschine nach allen Vorgaben der Hygieneregeln gereinigt.

Wie sich herausstellte, waren und sind unter den Näherinnen Frauen, die bereits in ihren Heimatländern das Handwerk von Grund auf erlernten. Eine betreute Nähanleitung per Kurznachricht war hier gänzlich unnötig beziehungsweise fehl am Platz. Stattdessen wurde von den Fachfrauen an den Schnittmustern getüftelt, um eine bessere Passform und damit Tragewilligkeit zu erreichen. Der Austausch hierzu und die kontaktlose Vernetzung fand per E-Mail schnell und unkompliziert statt.

Überhaupt ist das Engagement der Teilnehmerinnen bemerkenswert. Sie freuen sich über die Gelegenheit, mit ihren Talenten in Erscheinung treten zu dürfen und einen Beitrag zur Meisterung der Krise leisten zu können. Im Hinblick auf die Zukunft und die Problematik in den Schulen, wurden zuletzt Masken in Kindergrößen genäht. Inwieweit der Vorrat daran aufgebraucht werden wird, wird die Situation bezüglich Infektionsrate nach den Ferien zeigen. Da allerdings schon jetzt einige im Gebrauch befindlichen Masken nicht mehr den Anschein einer Hygienemaßnahme hinterlassen, kann eine mehr in petto für einen rechtzeitigen Austausch bei Kinder nicht schaden. „So oder so, wir sind gewappnet.“

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