· Pressemitteilung

Rettungsdienst-Familie verabschiedet Beatrix Herrmann

DRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Bollig (2.v.re.) verabschiedet Beatrix Herrmann (2.v.li.) in den offiziellen Ruhestand. Mit im Bild sind Kerstin Bauer und Torsten Frenzel von der Rettungsdienst-Leitung. Foto: Michael Schuf / DRK

Das war eine gelungene Überraschung

Beim letzten Dienst von Beatrix Herrmann standen an Silvester rund 70 Kolleginnen und Kollegen vom DRK-Kreisverband Rhein-Hunsrück e.V. Spalier, um die langjährige Rettungsdienst-Mitarbeiterin gebührend zu verabschieden. Für die Rettungsassistentin beginnt zwar 2026 der offizielle Ruhestand. Sie will als Aushilfskraft jedoch auch im neuen Jahr dem Roten Kreuz erhalten bleiben. Beatrix Herrmann war die allererste Frau im Rettungsdienst im Rhein-Hunsrück-Kreis, wie DRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Bollig in seiner Laudatio betonte.

Nach ihrer Krankenpflege-Ausbildung begann sie 1992 im Rettungsdienst, vornehmlich war sie auf der Rettungswache in Simmern tätig. In dieser Zeit habe sie Maßstäbe gesetzt, die Erfahrung sei ihr wichtigstes Einsatzmittel gewesen. Auch bei Auslandseinsätzen, in der Flüchtlingshilfe und als Wegbereiterin der PSNV (Psychosozialen Notfallversorgung) im DRK-Kreisverband habe sie sich große Verdienste erworben. „Auf sie ist und war immer Verlass“, sagte Bollig. Beatrix Herrmanns Empathie gegenüber Patienten und Kollegen sei sehr geschätzt, so Torsten Frenzel, Leiter Rettungsdienst. Für Beatrix Herrmann ist der Rettungsdienst „Familie“. Ihr gab sie den Dank zurück: „Ich danke allen, die mich all die Jahre getragen haben.“