· Pressemitteilung

Zwei neue Fahrzeuge am Standort Rheinböllen

Im Bild sind Kreisgeschäftsführer Thomas Bollig (3.v.r.) und Torsten Frenzel (Leiter Rettungsdienst, 3.v.l.) sowie (v.l.) Jannik Martin, Ela Maria Eibel, Justin Hasselbach und Jürgen Geier. Foto: Patrick Kreuz / DRK

Simmern/Rheinböllen. Der DRK-Kreisverband Rhein-Hunsrück e.V. hat auf der Rettungswache Rheinböllen je einen neuen Rettungswagen (RTW) und Krankentransportwagen (KTW) in Dienst gestellt. Der RTW ist als Dual-Use-Fahrzeug ausgelegt. Auf der Fachmesse „Rettmobil“ wurde das Fahrzeug einem breiten Publikum in Fulda präsentiert. „Hier zeigten viele neugierige Blicke und Rückfragen am Messestand der Firma Strobel, dass eine Kombination aus Regel-Rettungswagen und die Spezialanforderung eines Schwergewichtsrettungswagens in einem Fahrzeug vereinbar ist“, schildert Torsten Frenzel, Leiter Rettungsdienst. Der DRK-Kreisverband setzt dieses System als erster Verband in Rheinland-Pfalz ein, so Kreisgeschäftsführer Thomas Bollig. Innerhalb von 5 bis 10 Minuten können alle Anbauteile am Tragesystem etabliert werden, damit auch schwergewichtige Menschen würdevoll transportiert werden können.

Mit den neuen Erweiterungen sind Patiententransporte bis 290 Kilogramm und einer Beckenbreite von 95 bis 100 Zentimeter möglich. Frenzel: „Die Erfahrungen aus dem ersten Schwerlast-RTW und die Rückmeldungen der Mitarbeitenden sind in die Weiterentwicklung eingeflossen. In vielen Gesprächen mit Fachfirmen sind die Verbesserungen in das neue Tragemodell integriert worden. Der XXL-Max-Koffer von der Firma Strobel ermöglichte die Umsetzung des Projekts.“

Und der neue KTW verfügt nun über eine elektro‑hydraulische Fahrtrage, die den Transport für Patienten komfortabler macht und gleichzeitig das Rotkreuz-Team entlastet.