Die Ursprünge der Rotkreuz-Idee reichen zurück ins Jahr 1859: Der Geschäftsmann Henry Dunant wurde Zeuge der Schlacht von Solferino und des unermesslichen Leids der Verwundeten. Spontan organisierte er Hilfe, versorgte Verletzte und mobilisierte die Bevölkerung zur Unterstützung. Dabei entstand ein Grundsatz, der bis heute gilt: Hilfe nach dem Maß der Not – unabhängig von Herkunft, Religion oder Nationalität.
An diese Anfänge erinnert seit 1992 jährlich die Fiaccolata, ein weltweiter Fackelzug der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Wie bei einem Staffellauf wird das „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ von Ort zu Ort weitergegeben, bis es am 24. Juni Solferino erreicht.
Auch das Rote Kreuz in Rheinland-Pfalz begleitet die Fackel auf einem Teil ihres Weges – in diesem Jahr unter dem Motto #MenschlichkeitgestaltetZukunft. Der DRK-Kreisverband Rhein-Hunsrück e.V. setzt dabei mit einer eigenen Aktion ein Zeichen für gelebte Menschlichkeit vor Ort:
DRK-Kreisverband Rhein-Hunsrück e. V. · Poststraße 2 · 55469 Simmern
Nach der Fackelübergabe auf der Hängeseilbrücke Geierlay durch den Kreisverband Bitburg-Prüm reist das Licht der Hoffnung einmal durch alle Bereiche des Kreisverbands Rhein-Hunsrück. Dabei wird die Fackel zunächst an die verschiedenen Einsatzfahrzeuge übergeben, bevor sie durch die Geschäftsstellenbereiche wandert. Anschließend findet die feierliche Übergabe an den Kreisverband Birkenfeld auf dem Schloss Oberstein statt. Von dort setzt die Fackel ihre Reise nach Solferino fort.
„Jeden Tag setzt sich die Rotkreuzfamilie auf vielfältige Weise für Menschen vor Ort ein. Dieser persönliche und unermüdliche Einsatz unserer ehren- und hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen stellt im Namen der Menschlichkeit oftmals die Weichen in Richtung Zukunft der Menschen, die sich uns anvertrauen. Die Fiaccolata macht dieses Engagement weithin sichtbar und steht als weithin leuchtendes Symbol für die Werte, die seit Solferino bis heute für die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung noch genauso gelten: Menschlichkeit, Neutralität, Engagement und Zusammenhalt“, sagt Geschäftsführer Thomas Bollig (DRK-Kreisverband Rhein-Hunsrück e.V.).

